In unserem Unternehmen wird das Vakuumgießen als Folgeverfahren
der RP-Technologien für die Fertigung von Prototypen und Kleinserien
angewendet.
Es ist das wichtigste Abformverfahren in der Prototypenfertigung.
Das Urmodell kann dabei ein STL-Teil bzw. ein, mit einem konventionellen Verfahren
hergestelltes Teil sein.
Dieses wird nach Festlegung der Trennebene und des Angusses in Silikon eingegossen.
Nach dem Aushärten wird die Form so in zwei Hälften aufgeschnitten,
dass das Modell möglichst leicht entnommen werden kann.
In der Vakuumgießmaschine wird die Form zunächst evakuiert und
danach mit dem entsprechenden PU-Gießharz unter Vakuum aufgefüllt.
Durch dieses Verfahren wird eine gleichmäßige Befüllung und
eine Entgasung des Gießharzes erreicht.
Aufgrund der zur Verfügung stehenden PU-Vakuumgießharze können
unterschiedlichste Modelleigenschaften erzielt werden.
Sie können zwischen weich und hochfest, mehr oder minder zäh variieren
sowie als temperaturbeständige und flammhemmende Teile erzeugt werden.
Zudem kann zwischen glasklaren und undurchsichtigen Harzen
gewählt werden, die einfärb- und lackierbar sind.
Die so hergestellten Designmuster, Funktionsmodelle bzw. Vorserienteile kommen
in ihren Eigenschaften den später im Spritzguss hergestellten Serienteilen
recht nahe.
Scheinwerfergehäuse

Geräteträger

Gehäuse für ein medizintechnisches Gerät

Diverse Vakuum-Gießteile

Gehäuse eines Organizers für Blinde

Silikonform mit Gießteil

Zuletzt aktualisiert: 09-Jun-2010